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Putten verbessern: Warum der Putterkopf wichtiger ist als der Pfad

30. Sept.
2 Min. Lesezeit

Du möchtest dein Putten verbessern, aber dein Ball startet nicht auf der gewünschten Linie? Achte zuerst auf die Ausrichtung und Rotation des Putterkopfs. Für die Startrichtung gewichte ich diese Kontrolle stärker als einen möglichst geraden Puttpfad. Mit einer Münze kannst du anschließend prüfen, ob der Ball auf deiner gewählten Linie startet.


Was ist wichtiger: Putterkopf oder Puttpfad?


Für die Startrichtung ist die Kontrolle des Putterkopfs wichtiger als ein gerader Puttpfad. Das lässt sich zeigen, indem du dich etwas schräg zum Ziel stellst und den Putter schräg bewegst, während der Putterkopf zum Ziel ausgerichtet bleibt. Der Ball kann trotzdem mehr oder weniger in Richtung Ziel rollen.


Der Pfad ist deshalb nicht bedeutungslos. Wenn du aber an der Startlinie arbeitest, solltest du dich nicht allein darauf konzentrieren, den Putter auf einer geraden Bahn zu bewegen. Achte darauf, wie der Putterkopf während der Bewegung ausgerichtet ist.


Wie hilft dir der Puttergriff bei der Kontrolle?


Ein Griff sollte dir ein klares Gefühl dafür geben, wie deine Hände am Putter liegen. Ist er alt, stark abgegriffen und sehr rund, kann diese Orientierung schwerer fallen.


Mein eigener Puttergriff hat oben eine flache Fläche und fühlbare Kanten. Damit finde ich leichter eine gleichmäßige Handposition. Entscheidend ist, dass du mit deinem Griff die Ausrichtung des Putterkopfs gut spüren und den Putter gleichmäßig bewegen kannst.


Putten verbessern: Startrichtung mit einer Münze trainieren


Lege eine Münze etwa 30 Zentimeter vor den Ball auf deine gewählte Linie zum Loch. Versuche dann, den Ball über die Münze starten zu lassen.


So gehst du vor:

  1. Suche dir ein möglichst gerades Loch und lege deinen Ball hin.

  2. Wähle die Linie zum Loch. Einen Strich auf dem Ball kannst du zur Orientierung auf diese Linie ausrichten.

  3. Lege die Münze etwa 30 Zentimeter vor den Ball auf die gewählte Linie.

  4. Putte und beobachte, ob der Ball über die Münze rollt.


Die Münze gibt dir einen nahen Punkt, an dem du den Start des Balls überprüfen kannst. Übe wiederholt mit derselben Aufgabe: den Ball auf deiner gewählten Linie starten zu lassen. Eine Fünf-Cent-Münze eignet sich dafür.


Geht die Übung auch ohne Münze?


Ja. Du kannst zwei Sticks als Gate auslegen und üben, den Ball gerade hindurch zu putten. Das ist eine Alternative, wenn du nicht für jeden Ball die Linie zu einer Münze ausrichten möchtest.


Fazit


Kontrolliere zuerst, wie du den Putterkopf ausrichtest und bewegst. Ein Griff, mit dem du seine Position gut spürst, kann dir dabei helfen. Mit der Münze vor dem Ball trainierst du anschließend eine konkrete Aufgabe: Starte den Ball über den gewählten Punkt.

Wenn du dein Putten mit Unterstützung üben möchtest, findest du hier mein Angebot zum Putten lernen bei ZGOLF.

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