Golfschwung nach der Winterpause verbessern – 3 einfache Tipps für mehr Konstanz
- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Nach der Winterpause fühlt sich der Golfschwung oft ungewohnt an: Die Drehung ist eingeschränkt, die Länge fehlt und der Treffmoment wird unkonstant. Viele Golfer versuchen dann, mit mehr Tempo gegenzusteuern – doch genau das führt häufig zu noch mehr Fehlern.
Die gute Nachricht: Du hast nichts verlernt. Beweglichkeit, Setup und Rhythmus sind nur noch nicht wieder im Gleichgewicht. Entscheidend ist jetzt die richtige Herangehensweise.
Der Schlüssel: Die richtige Reihenfolge im Golftraining
Ein erfolgreicher Saisonstart beginnt nicht mit Kraft, sondern mit Struktur. Wenn du deinen Golfschwung verbessern möchtest, halte dich an diese Reihenfolge:
Mobilität verbessern
Setup und Ballposition überprüfen
Rhythmus und Balance entwickeln
Faustregel: Lieber 20 saubere Bewegungen als 100 schnelle Schwünge.
1. Mobilität verbessern: Die Basis für einen guten Golfschwung
Nach der Winterpause ist die Beweglichkeit im Oberkörper oft eingeschränkt. Besonders Schultern und Brustwirbelsäule sind weniger aktiv. Fehlt die Rotation, übernehmen die Arme – und der Treffmoment wird unzuverlässig.
Übung für mehr Rotation:
Gehe in deine Rückschwung-Position. Als Rechtshänder unterstützt du mit der linken Hand deinen rechten Arm und drückst ihn sanft nach hinten, bis du Spannung im Oberkörper spürst. Halte diese Position für drei Atemzüge und wiederhole sie auf der anderen Seite.
Wichtig:
Beine und Becken bleiben stabil – nur so entsteht die richtige Spannung im Schwung.
Ziel:
Ein freierer, flüssigerer Bewegungsablauf.
2. Setup und Ballposition: Der Schlüssel für konstanten Ballkontakt
Ein sauberer Treffmoment beginnt bereits im Setup. Eine falsche Ballposition führt zu Ausgleichsbewegungen und unkonstanten Schlägen.
Darauf solltest du achten:
Schlagfläche zeigt zum Ziel
Körper ist parallel zur Ziellinie
Ballposition passend zum Schläger
Aufrechter Oberkörper
Ballposition (Rechtshänder):
Driver: Innenseite linke Ferse
Fairwayholz/Hybrid: leicht Richtung Mitte
Eisen: mittig
Merke:
Viele Probleme im Schwung entstehen durch eine falsche Ausgangsposition – nicht durch die Bewegung selbst.
3. Rhythmus und Balance: Mehr Kontrolle im Golfschwung
Viele Golfer haben nach der Winterpause Probleme mit dem Tempo. Statt kontrolliert zu schwingen, wechseln sie zwischen zu langsam und zu schnell.
Drill für besseres Timing:
Nimm ein Eisen 7 und schlage vier Bälle: kurz, mittel, lang, voll. Der Schwung bleibt gleich groß – nur das Tempo verändert sich.
Wichtig:
Halte das Finish zwei bis drei Sekunden stabil.
Ziel:
Besseres Gefühl für Distanz, Tempo und Kontrolle.
Häufige Fehler nach der Winterpause
Mehr Tempo führt zu mehr Fehlern?
Dann reduziere die Geschwindigkeit und arbeite zuerst am Rhythmus.
Unsauberes Setup?
Überprüfe Ausrichtung und Ballposition, bevor du deinen Schwung analysierst.
Keine Verbesserung trotz Übungen?
Achte darauf, dass Becken und Knie stabil bleiben.
Fazit: Golfschwung verbessern mit System
Wenn du nach der Winterpause deinen Golfschwung verbessern willst, kommt es nicht auf Kraft an, sondern auf die richtige Reihenfolge:
Mobilität → Setup → Rhythmus
So bekommst du schnell wieder Kontrolle über deinen Treffmoment und startest ohne Frust in die neue Golfsaison.



Kommentare