Golfreise in die gute alte Pfalz
- 31. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Als Reisen ins Ausland zeitweise schwierig oder schlicht unmöglich waren, entstand im Winter eine Idee, die sich rückblickend als Volltreffer erwiesen hat: eine Golfreise innerhalb Deutschlands.Keine Fernflüge, kein Jetlag – dafür ehrliches Golf, vertraute Regionen und jede Menge Erinnerungen.
Für mich persönlich war es eine echte Back-to-the-Roots-Reise. Als ich meine Heimat 1998 verlassen habe, existierte der Golfplatz in
St. Wendel noch nicht, und der GC Barbarossa befand sich gerade im Wandel von einem 9-Loch- zu einem 18-Loch-Platz. Umso spannender war es, diese Plätze heute – mit bis zu 20 Jahren Abstand – neu zu erleben.
Unsere Golfplätze im Überblick
Auf dem Programm standen vier sehr unterschiedliche Anlagen:
Erster Golfclub Westpfalz
St. Wendel Golfpark
GC Barbarossa – Kaiserslautern
GC Dackenheim – Weinstraße
Alle Plätze präsentierten sich in einem hervorragenden Zustand – sicher auch begünstigt durch den reichlichen Regen in diesem Jahr. Fairways sattgrün, Grüns fair, Spielfreude pur.
Mein persönliches Ranking
Platz 1: Erster Golfclub Westpfalz
Meine klare Nummer eins. Hier ist spürbar, dass ein engagierter Mäzen diese Anlage seit Jahren nicht nur erhält, sondern kontinuierlich weiterentwickelt – spielerisch wie gestalterisch. Das Niveau ist absolut top. Genau so stellt man sich nachhaltige Platzentwicklung vor.
Platz 2: GC Barbarossa – Kaiserslautern
Dicht dahinter. Ich kenne diesen Platz noch aus seinen Anfängen – und was hier entstanden ist, verdient echten Respekt. Ein besonderer Platz mit Charakter. Bitte weiter so: pflegen, hegen, entwickeln.
Geteilter Platz 2: St. Wendel Golfpark
Sportlich anspruchsvoll, fordernd und ehrlich. Ein großes Dankeschön dafür, dass die Golfcarts für uns völlig unkompliziert organisiert wurden – bei diesem Layout definitiv ein Plus.
Platz 4: GC Dackenheim – Weinstraße
Sehr gepflegt, ohne Frage. Allerdings war sich unsere Gruppe einig: Das ständige Hin und Her auf dem Platzfluss hat den Spielspaß etwas gebremst. Deshalb landet Dackenheim in unserem internen Ranking auf dem letzten Platz.
Kulinarisches Highlight: American BBQ
Ein echtes Highlight abseits des Platzes kam von Michael und seiner Familie vom Air Royal Hotel: ein originales American BBQ, frisch gegrillt. Für mich persönlich ein weiterer Moment mit starkem Back-to-the-Roots-Gefühl.Vielen Dank für diesen großartigen Abend – genau solche Erlebnisse machen eine Golfreise rund.
Fazit
Was soll ich sagen: Es ist immer wieder schön, nach Hause zu kommen. Diese Reise hat gezeigt, wie viel Qualität, Vielfalt und Emotion im Golf in Deutschland steckt – wenn man genau hinschaut und sich Zeit nimmt.
Vielen Dank an alle, die dabei waren.
EuerJochen




























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